Baustoffe-Hersteller, dokumentierte Sachverhaltserforschung zum Pflichtennachweis der Unternehmensleitung

Unternehmen

Hersteller von Baustoffen mit Aktivitäten im europäischen Ausland.

Projektart

  • Pflichtgemäß unverzügliche und fachgerechte Sachverhaltsklärung auf Weisung der Unternehmensleitung
  • 28 Tage im Unternehmen vor Ort
  • Reporting an den Vorstandsvorsitzenden.

Durch die Unternehmensleitung gesetzte Ziele

  • Substantiierte Hinweise auf längerfristig organisierte Vermögensdelikte im Mutterhaus und in einer Vertriebsniederlassung sollten auf Wunsch des Vorstands unverzüglich wirksam geklärt und damit der rechtlichen Verpflichtung der Unternehmensleitung entsprochen werden.
  • Mangels unternehmensinterner Erfahrung bei der wirksamen, behördengerechten und gerichtsfesten Sachverhaltsklärung sollte auf externe Dienstleister zurückgegriffen werden.
  • Auf Wunsch des Vorstands sollte die Prüfung aus Rücksicht auf das Betriebsklima nicht durch externe Anwaltsteams durchgeführt werden. Vielmehr sollte sie zugleich unabhängig und aus dem Unternehmen heraus durch einen vorübergehend fest platzierten und einschlägig erfahrenen Compliance Manager durchgeführt werden.
  • Da die Sachverhaltserforschung auch der Verbesserung des Compliance-Systems diente, sollte sie den Mitarbeitern gegenüber unter diesem Hauptzweck kommuniziert werden. Hierdurch sollten der Eindruck einer von externen Rechtsanwälten im Unternehmen durchgeführten Untersuchung zur Identifizierung etwaiger verdächtiger Mitarbeiter sowie entsprechende Auswirkungen auf das Betriebsklima vermieden werden.

Umsetzung

  • In einem Projektbüro wurden Dokumentenanalysen, IT-forensische Analysen von Datenträgern sowie strukturierte Interviews von Mitarbeitern durchgeführt und dokumentiert.
  • Verfahren, Zwischenschritte sowie Teil- und Endergebnisse wurden in einem fachgerechten Bericht zur Sachverhaltsklärung dokumentiert.
  • Die Ergebnisse des Untersuchungsberichts bestätigten die ursprünglichen Anhaltspunkte des Vorstands.
  • Der Bericht wurde dem Vorstandsvorsitzenden übergeben, der sie an die übrigen Vorstände und den Aufsichtsrat weiterleitete.
  • Der Vorstandsvorsitzende leitete den Bericht zur Umsetzung arbeitsrechtlicher Maßnahmen, Geltendmachung von Schadensersatz sowie zur Veranlassung strafrechtlicher Schritte an die externen Rechtsanwälte weiter.


Ergebnis

  • Unverzügliche, wirksame Sachverhaltsklärung auf Veranlassung der Unternehmensleitung
  • Rechtliche Freizeichnung hinsichtlich der Compliance-Steuerungspflichten
  • Pflichtennachweis im Hinblick auf die Verbesserung des Compliance-Systems
  • Schadensminderung und Verhinderung weiteren Schadens.

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