Auswahlmotive der Unternehmensleitungen

Zitate jüngeren Datums (Auswahl)

Bei einigen Mitgliedern der Unternehmensleitung werden bisweilen auch die Motive erfragt, weshalb ein Einzelfachmann gegenüber einem großen Beratungsunternehmen oder einer Großkanzlei bevorzugt wurde. Die folgenden persönlichen Zitate entsprechen dem präzisen Wortlaut der Äußerungen. Auf die Grundsätze zur Vertraulichkeit der Vorstandsreferenzen wird verwiesen.


„Wenn ich für die Wirksamkeit des Compliance Managements hafte, will ich genau wissen, wer die Arbeit tatsächlich wie gut machen kann. Das muss ich ja offenbar nach den Vorschriften auch.“
(Geschäftsführer Dienstleistungsunternehmen, 2016)


„Beim Compliance Management reden alle nur von Wirksamkeit. Wir sind aber nicht die Wohlfahrt und müssen auch auf Wirtschaftlichkeit achten! Da war mir ein Einzelberater lieber, der muss kein Team durchfüttern.“
(Geschäftsführer Bauindustrie, 2014)


„Wir wollten keinen reinen Juristen für das Compliance-Projekt, sondern einen, der auch den BWL-Hintergrund hat und mit den Auslandsaspekten klarkommt.“
(Geschäftsführer Elektronik-Unternehmen, 2016)


„Wenn wir schon aufgrund der Anschuldigungen eine Untersuchung durchführen müssen, dann will ich einen einzigen Mann und kein Team von Wirtschaftsprüfern oder Anwälten. Wenn dann tatsächlich etwas gefunden wird, weiß ich das lieber in einer Hand als in einer Beratungsgesellschaft oder Großkanzlei mit hunderten oder noch mehr Mitarbeitern. Außerdem will ich für die Untersuchung keinen Trupp von Prüfern oder Anwälten durch die Firma marschieren lassen, die die Mitarbeiter beunruhigen und die Gerüchteküche anheizen.“
(Vorstand, Unternehmen vertraulich, 2015)


„Wir wollten ein einziges Gesicht zur Betreuung des Compliance Managements – insbesondere den Mitarbeitern gegenüber. Und wir wollten, dass der externe Compliance-Manager als Kollege wahrgenommen und akzeptiert wird.“
(Vorstand mittelständischer Baukonzern, 2015)


„Bei Ihnen weiß ich ganz genau über die Qualifikation Bescheid. Bei einem Beraterteam mit fünfzeiligen Kurzlebensläufen nicht.“
(Vorstand, mittelst. Maschinenbauunternehmen, 2015)


„Aufgrund der Qualifikation.“
(Vorstand Baukonzern, 2013)

„Weil wir uns nicht am Anfang auf feste Projektinhalte festlegen, sondern intern selbst machen wollten, wofür Kompetenz da war und Sie die Lücken dann flexibel aufgefüllt haben, wo sie sich auftaten.“
(Geschäftsführer mittelständisches Metalltechnik-Unternehmen, 2015)


„Wir wollten jemand, der bei der internen Untersuchung der angeblichen Kartellverstöße nicht wie ein Anwalt oder Ermittler durch die Gänge läuft, sondern eher wie ein Kollege auf Zeit, der nicht den Untersuchungsauftrag vor sich herträgt, sondern in der Wahrnehmung der Mitarbeiter das Compliance-System verbessert - und zwar auch mal ohne Krawatte.“
(Geschäftsführer, Unternehmen vertraulich, 2014)


„Die Kostenseite war für uns sekundär zur Qualifikationsseite, zählte im Ergebnis aber halt auch. Hier waren Sie im Ergebnis um einiges günstiger als größere Beratungsunternehmen bzw. Kanzleien. Sie hatten wohl auch keine Verwaltungs- und Personalkosten in der Kalkulation. Und die Qualifikation war ja mindestens nicht schlechter.“
(Vorstand, mittelständisches Dienstleistungsunternehmen, 2014)


„Ein Einzelner schien uns besser für einen einheitlichen Überblick über die Teile des Projekts. Bei einem Beraterteam hatten wir Reibungsverluste durch die nötige Abstimmung erwartet. Außerdem wollten wir den Mitarbeitern gegenüber ein einziges Gesicht und entsprechende Verbindlichkeit.“
(Geschäftsführer Medizintechnik, 2014)


„Wir hatten ja wenig Zeit, da wollte ich jemand, der gleich beim ersten Hinlangen jeweils den Punkt sicher trifft und nicht ein Team, das erst mal umständliche Orientierungs- und Abstimmungsphasen durchlaufen muss.“
(Geschäftsführer mittelständisches Bauunternehmen, 2013)


„Beim Code of Conduct, den wir schaffen wollten, war uns die Erfahrung aus anderen Unternehmen genauso wichtig wie Ihr Gespür, wie die Leute hier ticken, damit der Inhalt richtig ankommt.“
(Geschäftsführer, mittelständisches Unternehmen, 2013)


„Die vier Termine mit Compliance-Strategiegesprächen vergingen wie im Flug. Sie waren wirklich der beste Berater. Ihre Erfahrungen waren sehr interessant – und obendrein haben Sie mich hervorragend gespiegelt.“
(Vorstandsvorsitzender Logistik-Konzern, 2013)

 

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